Herzlich Willkommen beim LRSC (Lauinger Ruder- & Surfclub)!

Flagge klein

Segrépromenade 5 (Clubhaus und Bootshäuser)
89415 Lauingen

 

Rudern vs. Triathlon

 – zwei Ruderer geben Gas

Ruderer sind vielseitig – das haben die beiden B-Senioren Elias Wasner und Jan Wollenburg am Sonntag den 02.08.2020 beim Öttinger Triathlon bewiesen. Die Entscheidung der beiden Zweierpartner in diesem Jahr an einem Triathlon teilzunehmen stand schon Ende des vergangenen Jahres fest. Dass sie aufgrund der Einschränkungen im Rudersport mehr Zeit in dieses Vorhaben stecken konnten, war durchaus eine Überraschung. Die beiden Studenten hatten dann zusätzlich noch das Glück zwei Startplätze beim Triathlon in Öttingen zu erhalten; beim ersten Triathlon in Bayern endlich wieder Wettkampfluft – das beflügelt. So hieß es für Wasner und Wollenburg Ruderboot liegen lassen, Schwimmbrille, Rennrad und Laufschuhe mitnehmen und auf ins Ries, um in der Sprinterdistanz an den Start zu gehen. Die 500m Schwimmen, 23,2km Radfahren und 5,2km Laufen absolvierten sie mit einem zweiten Platz in 1:17:50 (Elias Wasner) sowie mit einem dritten Platz in 1:20:26 (Jan Wollenburg) in ihrer Altersklasse. Für die beiden Ruderer nach zahlreichen Höhenmeter ein freudiges Ergebnis. Eine andere Sportart ausprobieren; in Zeiten von Covid-19 eine gute Idee – wobei zumindest Wasner und Wollenburg weiterhin beim Rudern bleiben; die Reize des Wassers und des Rudersports sind dann doch zu groß.

Jan Elias

Beitrag anzeigen

Bootstaufe Kigs 100

Bericht aus der DZ vom 21.08.2020

2020 08 21 Donau Zeitung Das neue Flaggschiff der Lauinger Ruderer heisst Kigs 100

Beitrag anzeigen

Freude bereiten, Abwechslung schaffen

Freude bereiten, Abwechslung schaffen

unter diesen Gesichtspunkten veranstaltete der Lauinger Ruder- und Surfclub am vergangenen Samstag, den 01.08. eine Tagesfahrt für die Kinder und Jugendlichen des Vereins.

Eine Saison ohne Regatten. Was sich vor einem Jahr wie ein schlechter Scherz angehört hätte, ist mittlerweile Realität geworden. Da der Rudersport an sich unter Auflagen wieder möglich ist und bei Weitem mehr zu bieten hat, als von einem Wettkampf zum Nächsten zu fahren, haben sich die Jugendtrainer Lisa Reichert und Markus Prinz dazu entschlossen eine Tagesfahrt zu organisieren. Dafür tauschte die Jugendmannschaft des LRSC gemeinsam mit ihrem Trainer für einen Tag die gewohnten schnellen Rennboote gegen breitere Gigboote aus.
An der ersten Schleuse in Dillingen kam dann nach vier Kilometern für die Hälfte der Teilnehmer bereits der spannendste Teil der Fahrt: das erste Mal in einer Bootsschleuse. Am Ziel, dem Kraftwerk Höchstädt, stärkten sich die Teilnehmer für die anschließende Rückfahrt über Steinheim und Dillingen nach Lauingen. Gegen Mittag und mit steigenden Temperaturen beendete der LRSC seinen Ausflug und alle Beteiligten freuen sich bereits auf weitere Fahrten oder doch mal wieder einen Wettkampf.

Markus Prinz Jugendtrainer

 

(Foto: Hans-Werner Ziegler, LRSC) Um an das Ziel zu kommen darf es hier auch mal abwärts gehen: die Lauinger Ruderjugend in der Bootsschleuse in Dillingen

Beitrag anzeigen

Der LRSC auf der WIR

Der LRSC auf der WIR

Unser Ruderclub präsentierte sich auch auf der WIR. Wir konnten in der Halle H viel Prominenz und sehr viele Ruderinteressierte begrüßen. Vielen Dank für den Besuch. Tolle Bilder finden sie im Artikel.

Beitrag anzeigen

nächste Termine

nächste Termine

postschnecke

 

hier stehen alle aktuellen Termine:

• Drachenbootrennen - Absage
Immer mehr nationale/internationale Regatten und Veranstaltungen werden abgesagt. Auf der Homepage des BRV ist zu ersehen, dass vorerst bis September alle Veranstaltungen storniert wurden. Auch die Stadt Lauingen hat uns mitgeteilt, dass alle Veranstaltungen vorerst bis zum 31.August gelöscht werden. Wie es danach ausschaut, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig ungewiss. Deshalb haben wir (der Vorstand) uns gestern einstimmig entschieden, die Drachenbootregatta ohne Ersatztermin abzusagen. Ich hoffe ihr habt Verständnis dafür.

 

Termine 1. Halbjahr 2020

  • -  verschoben – Putz & Arbeitseinsatz im Club

  • - verschoben - Anrudern mit Bootstaufe

  • -  abgesagt wegen Corona 05. Mai – Mondscheinfahrt

    Am letzten Tag des „Dillinger Frühlings“ findet traditionell ein Feuerwerk statt. Das könnten wir bei gutem Wetter auf der Donau an der Staustufe Dillingen genießen. (wenn kein Hochwasser ist wie letztes Jahr)

  • -  verschoben – Diskussionsabend / Unterweisung Ruderordnung
    Wie schon letztes Jahr und angekündigt wollen wir wieder einen Diskussionsabend anbieten um die Ruderordnung bzw. das Thema „Sicher Rudern“ zu behandeln. Den genauen Termin werde ich rechtzeitig bekannt geben.


Beitrag anzeigen

Herbstliche Wanderfahrt auf der Donau

Herbstliche Wanderfahrt auf der Donau

Vergangenes Wochenende machten sich acht Jugendliche mit den Betreuern Konrad Fischbach und Markus Prinz auf den Weg nach Ulm, ein Alternativ Programm, da die Regatten dieses Jahr coronabedingt ausfallen mussten.

Von unseren jüngsten Sportlern mit gerademal elf Jahren und nur einem Sommer Rudererfahrung bis hin zu den alten Hasen, die schon zahlreiche Wanderfahrten miterlebt haben, waren alle Altersklassen mit dabei.

 

In zwei Booten und mit reichlich Gepäck galt es 44 Kilometer gegen die Strömung donauaufwärts zu rudern. Dabei passierten wir sieben Stauwehre und 15 Brücken. Nachdem wir am Samstag früh morgens aufgebrochen sind und noch ein bisschen gutes Wetter mitgenommen haben, verließen wir schnell die heimatlichen Rudergefilde. Schon nach der Schleuse am Faiminger Stausee ließen wir uns von vorbeischwimmenden Baumstämmen, Turnschuhen, anderen Wassersportlern und Booten überraschen. Ca. alle sechs Kilometer kam dann eine Schleuse. Diese waren jedes Mal wieder ein besonderes Highlight, denn in einer Schleuse ist es kalt, nass, eng und ziemlich wacklig. Und wenn das Schleusentor zu schnell geöffnet wird, kann das Wasser in der Kammer schon ziemlich wild werden. Zum Glück aber waren genügend erfahrene Sportler mit dabei, sodass wir auf unserem Weg nach Ulm jede Schleuse mit Bravour und ohne nass zu werden gemeistert haben.

Nass wurde es dann erst gegen Mittag und zwar von oben. Leider hat das gute Wetter nicht gehalten, aber mit der richtigen Kleidung, warmen Jacken für die Steuerleute und einem raschen Schlag für die Ruderer, haben wir auch die unangenehmen Stunden des Samstags überstanden. Am Stauwehr Leipheim gab es eine kleine Pause. Essen, Trinken und vor allem alle Gliedmaßen mal wieder frei bewegen. Denn mehrere Stunden im Boot sind nicht nur anstrengend für die Muskeln, auch der Hintern tut schnell weh und die Blasen an den Händen müssen versorgt werden. Pünktlich zum Schlussprint, den letzten fünf Kilometern vor unserm Ziel, kam die Sonne wieder raus. Wir sind also bei schönstem Herbstwetter genau auf der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg, Ulm und Neu-Ulm am Donauufer in die Stadt eingefahren.
Nach insgesamt zehn Stunden im Boot erreichten wir unser Ziel, unseren „Nachbar“-Ruderclub in Ulm, der uns wie üblich, sehr gastfreundlich empfangen hat. Sobald unsere Boote sicher verstaut waren, bezogen wir unser Nachtquartier. Zwischen Ergometer und Hantelstangen haben wir unsere Lager im Kraftraum des Ulmer Ruderclubs aufgeschlagen. Einschlafen war nach den langen Stunden auf Wasser nicht schwer. Da war es auch egal, dass der Boden hart war und der mitgebrachte Schlafsack und Isomatte nicht so kuschlig sind wie das eigene Bett. Die erholsame Ruhe wurde ohnehin früh beendet. Pünktlich um sieben Uhr am nächsten Morgen waren wie wieder auf Wasser. Mit im Gepäck ein riesengroßes Lunchpaket, denn das Frühstück gab es auf dem Wasser. Zwischen der Böfinger Halde und dem Stauwehr Oberelchingen haben wir in den Booten, umgeben von leichten Donaunebel gefrühstückt. Auf dem Rückweg war die Strömung auf unserer Seite, so haben wir während dem Frühstück die ersten Meter sehr entspannt zurückgelegt. Der Sonntag hat uns mit wunderbarem Wetter belohnt. Und mit der Strömung im Rücken kamen uns die 44 Kilometer zurück in die Heimat viel kürzer vor als am Tag zuvor.

Die einzige Erschwernis am Nachhauseweg waren die Schleusen. Wegen dem Ablassen von Wasser wurden am frühen Vormittag alle Überläufe zwischen Oberelchingen und der Staustufe in Dillingen geöffnet. Damit waren die Schleusen außer Betrieb und wir mussten die Boote umtragen. Gepäck, Steuer, die ganze Besatzung, die Skulls, alles musste ausgebaut und insgesamt sechs Mal ungetragen werden. Ein echter Kraftakt. Aber nach dieser Wanderfahrt sind wir alle zu Profis im „Umtragen“ geworden. Nach 88 Kilometern und knapp 18 Stunden im Boot erreichten wir am frühen Sonntagnachmittag den heimatlichen Ruderclub wieder. Müde und geschafft, aber wohlauf.

Beitrag anzeigen