Die Legende der Drachenboote

Die Legende der Drachenboote

Drachenbootwettkämpfe werden in China zum Andenken an Qu Yuan abgehalten. Qu Yuan war einer der ersten öffentlich erwähnten Schriftsteller Chinas und lebte im 4. Jahrhundert v. Chr.  Er fiel bei Hofe durch Intrigen in Ungnade und wurde in ein abgelegenes Land verbannt. An den Ufern des Flusses Mi Luo verfasste er Allegorien, die ihn in der asiatischen Welt unsterblich machen sollten. Schließlich beging er Selbstmord, indem er sich in die Fluten des Flusses stürzte.

Überliefert wird, dass örtliche Fischer hinausfuhren, um ihn zu retten. Leider kamen sie zu spät. Wie wild schlugen sie mit ihren Paddeln auf das Wasser und warfen Reisbällchen in das Wasser, um gefräßige Raubfische vom Körper des Dichters abzulenken.

Da später in China und ganz Asien niemand mehr so recht daran glauben mochte , dass Reisbällchen  und wildes Schlagen auf das Wasser vor Raubfischen schützen, aß man die Reisbällchen lieber selbst und feierte Wettkämpfe in den Drachenbooten, fröhliche Regatten, die nun in vielen Ländern der Welt  begeisterte Anhänger  gefunden haben.

Drucken